Wenn du mehr Energie hast, dann befindest du dich im sogenannten Flow und das bedeutet, dass du dich wie auf einer Überholspur des Lebens befindest. Oder als ob du wie bei einer Autofahrt, Grüne Welle hast. Es läuft einfach. Ohne großartig darüber nachzudenken sondern eher aus einem inneren Gefühl der Stimmigkeit, fällst du automatisch die richtigen Entscheidungen, triffst die richtigen Leute zur richtigen Zeit und schiebst genau die richtigen Projekte an, mit denen du erfolgreich wirst. Alles fügt sich ineinander, als ob es von einer höheren Warte aus, bereits extra für dich und deine Ziele orchestriert wurde. 

 

Der Psychologieprofessor und Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi gilt als Begründer der Flow-Theorie. Er bezeichnet damit einen Zustand höchster Konzentration und kompletter Versunkenheit in eine Tätigkeit. Gefühle, Wünsche, Denken und Handeln, sind aufeinander abgestimmt. Wir befinden uns in einer Art Schaffensrausch, in dem Zeit und Raum vergessen werden.
Merkmale von Flow sind beispielsweise:

 

Das richtige Verhältnis

zwischen

Anforderungen und Fähigkeiten.

 

Wir sind immer dann im Flow, wenn wir uns exakt zwischen Überforderung und Langeweile befinden. Also immer dann, wenn wir unseren Fähigkeiten entsprechende Tätigkeiten ausüben, die weder in Eintönigkeit oder Unterforderung noch in Frust oder Stress abgleiten sondern uns herausfordern aber nicht überfordern.

 

Wir haben ein Gefühl von Kontrolle.

 

Flow ist eine Form von Stress, denn unsere Stresshormone im Körper sind (leicht) erhöht. Es gibt jedoch einen wesentlichen Unterschied zu richtigem, auf Dauer krank machendem Stress. Wenn wir im Flowzustand sind, dann haben wir die Kontrolle über die Situation. Wir fühlen uns anders als bei gewöhnlichem Stress, nicht der Situation ausgeliefert und überfordert, sondern wir wissen genau was, wann, wie und womit getan werden muss. Wir sind “In The Zone” und fühlen uns mit allem verbunden. Wir hören auf, bewusst zu denken, sondern “sind” einfach die aktuelle Tätigkeit oder Situation und gehen vollkommen darin auf. 

 

Absolute Mühelosigkeit. 

 

Auch wenn wir mit einer komplexen Tätigkeit beschäftigt sind, beispielsweise mit Klavier spielen oder einer Projektplanung, so kommt es uns im Flowzustand mühelos und leicht vor. Wir spielen, rechnen oder planen wie von selbst und müssen uns nicht wirklich dafür anstrengen. 

 

Wir treffen unsere Entscheidungen intuitiv.

 

Im Flowzustand müssen wir nicht erst lange über Pro und Contras bezüglich einer anstehenden Entscheidung nachdenken, sondern wir wissen meist unmittelbar welches die richtige und welches die falsche Entscheidung ist. Ein bewusster Denkprozess ist nicht erkennbar, es ist einfach ein tiefes, inneres Gefühl von Richtigkeit und Stimmigkeit, das sich im Nachhinein bewahrheitet. Da die Intuition unserem begrenzten Verstand überlegen ist, lohnt es sich ihr mehr zuzuhören. In einem erhöhten energetischen Zustand, wie im Flow, hat man einen sehr viel besseren Zugang zur Intuition.

 

“Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk

und der rationale Verstand

 ein treuer Diener.

Wir haben eine Gesellschaft erschaffen,

 die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.” 

(Albert Einstein)

 

Gerade hochsensitive Menschen haben eine besonders starke Anbindung an ihre Intuition, jedoch können sie diesen enormen Vorteil oft nicht wirklich nutzen, denn aufgrund ihrer erhöhten Wahrnehmung sind sie oft gestresst und überreizt. Daher ist es für hochsensitive Menschen sehr wichtig, dauerhaften Stress zu vermeiden und regelmäßige Pausen einzulegen um sich zu regenerieren. Auch spezielle Entspannungsübungen wie Meditation, Yoga oder Progressive Muskelrelaxation sind hilfreich, um die eigene Energie hoch zu halten und Überlastung abzubauen.

 

Die Intuition wird oft auch als Navi der Hochsensitiven bezeichnet, da sie bei hochsensitiven Menschen besonders stark ausgeprägt zu sein scheint. Dieser innere Navi führt uns mit traumwandlerischer Sicherheit in genau die richtige, für uns bestimmte Richtung und lässt uns Hindernisse fast mühelos umschiffen. Wenn wir als besonders sensitive Menschen diesen inneren Kompass nicht nutzen, dann ist das wie blind Auto fahren. Es macht keinen Sinn und ist obendrein gefährlich, denn allzu oft werden wir rechtzeitig von unserer inneren Stimme gewarnt bevor wir im Leben “falsch abbiegen” doch leider hören wir oft nicht zu. 

 

 Dein Körpergefühl ist deutlich besser. 

 

Morgens kommst du wesentlich leichter aus dem Bett, benötigst deutlich weniger Schlaf und bist trotzdem wacher und fitter als manch einer nach doppelt so viel Schlaf. Das Konzentrationsvermögen ist massiv gesteigert und du schaffst mehr in weniger Zeit. Die Kreativität ist auf einem Maximum und wie nebenbei erhältst du jede Menge Ideen du deine Ziele schneller und ohne Umwege erreichst. 

 

 Du grenzt dich leichter von Energiesaugern ab. 

 

Und nicht zuletzt kannst du dich wesentlich leichter von anderen Menschen, Situationen und auch Anforderungen abgrenzen, wenn du in einer hohen, positiven Energie bist. Du erkennst schneller wer oder was dir gut tut und musst nicht erst viel Zeit damit verbringen darüber nachzudenken ob du diese Bitte jetzt annehmen oder doch besser abschlagen solltest. Du spürst nämlich sehr schnell ob du etwas willst oder nicht. Denn je höher deine eigene Energie ist, desto besser fühlst du auch die Energie der anderen und du kannst andere Menschen einschätzen ob auch sie in einer hohen oder niedrigen Schwingung sind. Schwingt jemand ähnlich hoch wie du, wirst du sehr viel eher bereit sein diesem Menschen unter die Arme zu greifen, denn er wird dir keine Energie rauben sondern dir welche schenken. Menschen in einer schwachen Energie neigen hingegen dazu ihr Umfeld Energie zu kosten und das möchte man verständlicherweise eher vermeiden, da es auf Dauer zu hohen Energieverlusten führen kann.